Küzdelem a török terjeszkedés megállításáért Magyarországon : 1541-1547

Szántó Imre: Küzdelem a török terjeszkedés megállításáért Magyarországon : 1541-1547. In: Acta Universitatis Szegediensis : acta historica, (40). pp. 75-102. (1972)

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Absztrakt (kivonat)

Als Sultan Suleiman nach der Okkupation der Feste Ofen (1541) aus dem östlichen Teil Un garns in dem Pufferpunkt der Interessen des Deutsch-Römischen Kaisertums und der türkischen Macht einen „selbständigen" Staat zustande brachte, gelang Georg der Mönch vor die schwierige Aufgabe, um die Lebensbedingungen des neuen Staates, Siebenbürgens, zu erschaffen. Der Mönch, nachdem er sich in den Türken enttäuscht hatte, näherte sich den Habsburgern an. Im Gyaluer Abkommen, am 29. Dezember 1541 schloss er einen Vertrag mit Ferdinand I. zur Übergabe Siebenbürgens. Seitdem war seine Politik von doppelter Richtung; einerseits hätte er die Territorialeinheit des Landes zustande bringen können, andererseits richtete er doch seine Aufmerksamkeit auf die Sicherung und Ausbauung der Grenzen der östlichen Gebiete, die ihm anvertraut wurden. Nach der Okkupation der Feste Ofen gelangte die Türkengefahr in den Vordergrung der deutschen Reichspolitik. Ferdinand organisierte zur Zurückeroberung der Hauptstadt eine starke Armee, die sich im Sommer 1542 unter der Führung Joachims von Brandenburg nach Ungarn auf den Weg machte. Die öffentliche Meinung knüpfte an diese Operation grosse Hoffnungen. Di e zur Kriegsführung geeignete Zeit ist jedoch mehr und mehr verlorengegangen. Wegen des Ausbleibens der Löhnung waren die Soldaten ungeduldig, ihre Reihen wurden durch Seuchen dezimiert. Ende September nahm die Armee nicht Ofen unter Angriff, sondern Pest, das sie eine Woche lang erfolglos belagerte, dann zog sie sich am 6. Oktober — infolge der Pleite des materiellen und finanziellen Versorgungssystems — als geschlagenes Heer zurück. Das schmächliche Fiasko des deutschen Reichsheeres rief im Lande eine Unzufriedenheit hervor. Das schändliche Fiasko vereitelte die Durchführung des Gross war deiner und Gyaluer Abkommens, die territoriale Einigung des Landes. Georg der Mönch betrachtete die Ausbauung und Organisierung Ostungarns als seine dringendste Aufgabe, um der Gefahr der türkischen Okkupation in solcher Weise ausweichen zu können. Der Versuch der kaiserlichen Armee zur Zurückeroberung Ofens forderte gerade den neueren Angriff Suleimans heraus. Das Ziel des Feldzugs des Suleiman war, um, zwecks Sicherung Ofens und des Gebietes zwischen der Donau und Theiss, mehrere Festungen und Städte an der Drau und in Transdanubien einzunehmen. Es fielen Valpo, Siklos, Fünfkirchen, Gran, Totis und Stuhlwiessenburg. Ferdinand machte sogar keinen Versuch, den bedrängten Verteidigern Hilfe zu leisten. So konnte die Türken mit verhältnismässig geringer Kraftanstrengung die im Jahre 1541 erworbenen Gebiete ausrunden. Um die Feste Ofen, im westlichen Teil, am rechten Ufer der Donau rissen sie jetzt schon eine im Durchschnitt hundert Kilometer breite Zone aus dem Gebiet des Landes heraus. Die Ausbreitung der Zone des türkischen Eroberungsgebietes, welche die Feste Ofen mit den Festungen an der unteren Donau verband, wurde im Jahre 1544 vom Ofner Pascha und von den subordinierten Sandschakbeys weitergeführt. Der türkische Keil wurde zum Brückenkopf ausgebreitet, und Ofen wurde der Mittelpunkt eines Festungsnetzes, dessen äussere Festungszone Stuhlweissenburg, Totis, Gran, Visegrad, Neograd und Hätvan, die den Türken in die Hände gerieten; bildeten. Folglich wurde der Kriegschauplatz, einige Jahre nach dem Verlust Ofens, vom Sirmium (ung.: Szeremseg) plötzlich in das Matra-Gebirge und auf das Veszprim-Raab-Komorner Gebiet überschoben. Die Pforte weiterte diese Gebietszone, die von dem Gesichtspunkte des Un v zuges der türkischen Armee strategisch vyichtig war, planmässig aus. Die Ausdehnung der Eroberungsgebiete erschuf eine Lage, mit der auch die Teile östlich der Theiss Rechnung tragen mussten. Sie erkannten, dass sie die türkische Okkupation nur dann vermeiden können, wenn sie Siebenbürgen anschliessen. Wegen der Religionskämpfe in Deutschland geriet die Sache des türkischen Krieges in der Politik Kaisers Karl V. und Königs Ferdinand immer mehr in den Hintergrund. Der Sultan zeigte sich zum Frieden erbötig, weil er sich im Osten gegen die Perser einen Krieg zu entfesseln bereitete. So ist aus den sich in die Länge gezogenen Friedensunterhaltungen zuerst ein anderthalb Jahre langer Waffenstillstand und, am Ende des Jahres 1547, ein fünf Jahre langer Friedenzwischenden Ländern Ferdinands und Karls V., beziehungsweise Suleimans zustande gekommen. Der ungarische König akzeptierte die türkischen Eroberungen und für sein Rumpfland zahlte er den Türken jährlich 30 000 Dukaten Steuer als "Geschenk". Der Frieden von 1547 legte die Spaltung des Staatsgebietes auf legitime Gründe und sankzionierte gesätzmässig die Veränderungen, die sich seit dem Fall der Feste Ofen vollzogen hatten. Die kämpfenden Parteien ergaben sich der Tatsache, dass sie unfähig sind, einander aus dem Lande mit Waffen hinauszudringen. Die Ereignisse im Habsburgerreich, infolge derer sich erwies, dass Ungarn auf seine Befreiung viele Jahre hindurch nicht hoffen kann, hatten auch in der Politik Georgs des Mönches eine bedeutende Wendung zur Folge. Unter den gegebenen Verhälnissen erschien die von dem Mönch vertretene Verteidigungspolitik, die durch Steuerzahlung verhindern versuchte, dass Siebenbürgen und die Gebiete östlich der Theiss in die Hände der Türken geraten, vor vielen mehr erfolgreich als die Politik Ferdinands, die — mit den tatäschlichen Interessen Ungarns nicht rechnend — sich an die chaotischen und unsicheren Verhältnisse des Deutschen Kaisertums anpasste. Fünf Jahre hindurch (1547—1551) trat eine relativ ruhigere Periode in dem übriggebliebenen Landesteil ein, es kam wenigstens nicht zu grossen Feldzügen, Eroberungen. Die Völker Ungarns fühlen jedoch zur Zeit des Friedens den Druck der Türken, und auch die Tatsache, dass ein beträchtlicher Teil des Landes unter türkischer Oberhoheit siecht. Die räuberischen Abenteuer und Streifzüge hielten nämlich auch während dieser Zeit nicht inne.

Mű típusa: Cikk, tanulmány, mű
Egyéb cím: Kampf um die expansion der Türken in Ungarn Aufzuhalten 1541-1547 ; Bor'ba za ostanovku tureckoj èkspansii v vengrii 1541-1547
Befoglaló folyóirat/kiadvány címe: Acta Universitatis Szegediensis : acta historica
Dátum: 1972
Kötet: 40
ISSN: 0324-6965
Oldalak: pp. 75-102
Nyelv: magyar , német , orosz
Kiadó: University of Szeged, Magyar Medievisztikai Kutatócsoport
Kiadás helye: Szeged
Befoglaló mű URL: http://acta.bibl.u-szeged.hu/37072/
Kulcsszavak: Magyarország története - 1541-1547, Oszmán Birodalom története - Magyarországon - 1541-1547, Hadtörténet - Magyarország - 1541-1547
Megjegyzések: Bibliogr. a lábjegyzetekben ; összefoglalás német és orosz nyelven
Szakterület: 06. Bölcsészettudományok
06. Bölcsészettudományok > 06.01. Történettudomány és régészet
Feltöltés dátuma: 2016. okt. 15. 07:57
Utolsó módosítás: 2026. feb. 06. 10:51
URI: http://acta.bibl.u-szeged.hu/id/eprint/2619
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