A legelőelkülönözési törvény végrehajtása Hódmezővásárhelyen : 1836-1847

Rákos István: A legelőelkülönözési törvény végrehajtása Hódmezővásárhelyen : 1836-1847. In: Acta Universitatis Szegediensis : acta historica, (65). pp. 51-69. (1979)

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Absztrakt (kivonat)

Der Verfasser stellt den Empfang des Weideabsonderunggesetzes in Hódmezővásárhely zwischen 1832—1836. dar. Er schildert im weiteren die Umstände, infolge deren das Gesetz von den einzelnen gssellschaftlichen Schichten verschiedener Art angenommen wurde. Die feldlosen Kätner hofften auf Feld, die Bauern mit Grundstück hofften aber auf ein Recht, das ihnen den Gutsherren gegenüber den ausschliesslichen Gebrauch der Gemeinweide sichern würde. Den Hintergrund ihrer Bestrebungen bildete ein Verlangen: man solle mit den Gemeinwirtschaften aufhören und die Absonderungen vollziehen, denn die Entwicklung verlangt diese Änderungen. Der Aufsatz banachrichtigt über die Erweiterung der Gutsherr-Meierhöfe. Gegen 1810. erhöhte die Nachfrage nach Wolle und Rindvieh. Im Zusammenhang damit erschienen überall die Schafherden dir Gutsherren. Verkürzung der Gemeinweiden bedeutete auch die Erscheinung der Rindvieh der Pachtmieter: Adeliger aus Komitat, herrschaftlicher Offiziere und ländlicher Händler. Infolge der Güterproduktionsentwicklung wurden die Leibeigenen der Stadt differenziert. Dazu kam noch der ungleiche Gebrauch der Gemeinweiden. Für die Feldlosen wurde der Gebrauch der Weiden beschränkt. Dieser Umstand wies darauf hin, dass die Massnahmen des Stadtrates die Interessen der Rindviehbesitzer beeinflussten. Der Verfasser zeigt die friedlichen Verhandlungsversuche zwischen 1838—1844. Er führt dann den Leser weiter bis zu der Notwendigkeit, als der Prozessweg gewählt wurde (1844—1847). Durch viele neuen Angaben schildert der Verfasser die Ausbreitung der Gutsherr-Meierhöfe, die sich auch während der Verhandlungen vollzog. In diesem Prozess stiessen die Interessen der Gutsherren und die ihrer Leibeigenen zusammen. Die Verhandlungen zogen sich in die Länge und infolge dessen siegten die Interessen der Grundstück- und Rindviehbesitzer. Vor dem Abschluss des Prozesses erkannten Letztere das gutsherrige Weiderecht und im Jahre 1847. schlössen ein Abkommen über die Weideabsonderungen. Dieses schrieb die Weidebezüge für ein Grundstück — statt dem im Gesetz vorgeschriebenen 22 Joch — nach 32 Joch vor. So geriet 53 362 Joch in stadtlichen Besitz, während die Familie Károlyi verfügte von dieser Zeit ab über riesige Privatweiden.

Mű típusa: Cikk, tanulmány, mű
Egyéb cím: Durchführung des Gesetzes über Weideabsonderungen in Hódmezővásárhely : 1836-1847
Befoglaló folyóirat/kiadvány címe: Acta Universitatis Szegediensis : acta historica
Dátum: 1979
Kötet: 65
ISSN: 0324-6965
Oldalak: pp. 51-69
Nyelv: magyar , német
Kiadó: University of Szeged, Magyar Medievisztikai Kutatócsoport
Kiadás helye: Szeged
Befoglaló mű URL: http://acta.bibl.u-szeged.hu/37097/
Kulcsszavak: Gazdaságtörténet - Hódmezővásárhely - 1836-1847, Földjog - magyar - legelőelkülönözési törvény - 1836-1847
Megjegyzések: Bibliogr. a lábjegyzetekben ; összefoglalás német nyelven
Szakterület: 06. Bölcsészettudományok
06. Bölcsészettudományok > 06.01. Történettudomány és régészet
Feltöltés dátuma: 2016. okt. 15. 07:57
Utolsó módosítás: 2026. feb. 05. 11:57
URI: http://acta.bibl.u-szeged.hu/id/eprint/2649
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