Lagzi István: Evakuáció vagy hazatérés? : a politikai harc kezdetei a magyarországi lengyel katonai táborokban. In: Acta Universitatis Szegediensis : acta historica, (81). pp. 19-33. (1985)
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Absztrakt (kivonat)
In den ersten Wochen (und Monaten) nach dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges sind einige zehntausend polnische Flüchtlinge, militärische und zivile, in Ungarn angelangt. Die meisten Soldaten wurden in Lagern untergebracht (oder unter Lagerbedingungen gruppiert). Die überwiegende Mehreit der Zivilflüchtlinge wohnte in privaten und in gemieteten Häusern.Verhältnismäßig schnell nämlich bereits im Herbst 1939 haben sich unter den Flüchtlingen Organisationen gebildet, derer Aufgabe es war, ihre Interessen zu schützen, und damals sind auch die ersten geheimen Gruppen entstanden. Die Massen der in Ungarn weilenden polnischen Flüchtlinge lebten in ständiger Bewegung. Viele haben eine Arbeit unternommen. Mit der Evakuierung der Soldaten und der Zivilisten im wehrpflichtigen Alter nach Frankreich, und dann nach dem Nahen Osten (innerhalb der Akiion unter dem Decknamen „Ewa", dann seit dem Sommer 1940 — unter dem Decknamen „Ewa-B" ist es den etwa 32 tausend Polen gelungen, das Gebiet Ungarns zu verlassen) wurde begonnen. Die Organisierung und die Durchführung der Evakuierung fand mit stillschweigender Erlaubnis von den dama ligen Innen- und Verteidigungsbehörden des Landes statt, was damals eine unmittelbare Hilfe darstellte. Im Laufe der organisatorischen Arbeiten trat die Sache der Hilfe bei der schnellen Organisue rung der polnischen Armee in Frankreich in Vordergrung. Konseuenterweise war es eine der wesentlichsten Aufgaben der polnischen Organisationen in Ungarn, die Evakuierung durchzuführen. Tatsache war jedoch auch, daß beinahe zu gleicher Zeit, im Herbst 1939, als die Evakuierung organisiert wurde, versuchte ein Teil der Flüchtlinge in das okkupierte Land zurückzukehren. Es gab Bemühungen Pläne, welche bewußt nicht zur Evakuierung aufmunterten, sondern dazu,an Ort und Stelle zu bleiben, oder aber in das okkupierte Land heimzukehren. Die offiziellen ungarischen Behörden ermöglichten eine Heimkehr, sich auf die Liste der Heimkehrwilligen eintragen zu lassen, und waren auch bei der Evakuierung unmittelbar behilflich, sie akzeptierten sie. Sie strebten auch bewußt danach, damit sich die Anzahl der Flüchtlinge sowohl durch die Evakuierung, als auch durch die Heimkehr schnellstens vermindert, und damit dir Häufigkeit der deutschen Interventionen auch gesenkt wird. Die Sache der Evakuierung und der Heimkehr war seit dem Herbst 1939 ein bedeutendes inneres Problem der polnischen Eniigraton in Ungarn. Die beiden pläne verfügten über ihre Argumente In Interesse der polnischen Emigrationsregierung stand die Sache einer schnellen Durchführung der Eavakuierung, der Vergrößerung des Personalstandes der sich organisierenden Armee. Obwoh les auch politische Kräfte gab, welche dazu anregten, in Ungarn zu bleiben, und andere, welche zur Heimkehr nach Polen anregten, (um sich dort der Widerstandsbewegung anzuschließen). Der bedeutende Teil der Heimkehrer ließ sich unabhängig von den beiden politischen Konzeptionen auf die Repatrierungslisten aus Familiengründen eintragen, oder dieses mit dem Heimweh motivierend. Wir möchten auch darauf aufmerksam machen, daß nach persönlichen Quellen und Erinnerungen diese Heimreisen nicht immer verwirklicht worden sind. Die Okkupierungsbehörden haben viele tausende Polen deportiert und und in Zwangsarbeitslager geschickt. Nachdem diese Tatsache in verhältnismäßig breiten Kreisen bekannt geworden war, senkte sich das Interesse für Heimkehr deutlich, dann verschwand ganz. Die Sache der „Evakuierung oder der „Heimkehr " zählte vom Herbst 1939 bis Herbst 1941 zu wichtigsten inneren Probleme der polnischen Emigration in Ungarn. In Zusammenhang mit der Evakuierung hat sich eine gewisse falsche Überzeugung ausgebildet, daß in den ersten zwei Jahren des zweiten Weltkrieges vom Gebiet Ungarns sich „etwa" 110 tausend polnische Soldaten und Zivilfreiwillige nach Frankreich beziehungsweise nach den Nahen Osten hätten evakuieren lassen. In Wirklichkeit verfügen wir über schriftliche Beweise „lediglich" darüber, daß sich von Ungarn 30—32 tausend Polen evakuieren ließen. Polnische Verfasser haben bis auf den heutigen Tag darüber nichts geschrieben, daß in den ersten zwei Jahren des zweiten Weltkrieges beinahme 13 tausend in Ungarn weilende polnische Flüchtlinge sich nicht nach Westen begaben, sondern heimgekehrt sind, genauer formuliert: sie haben Ungarn verlassen mit der Absicht, heimzukehren. Die Geschichte der ersten bedeutenden Krise im inneren Leben der polnischen Emigration in Ungarn bildete den bisher nicht bekannten Abschnitt in der Geschichte der polnischen EmigrationTausende Heimkehrer von Ungarn, welche in den Jahren 1939—1941 heimgekehrt sind, bildeten die Gruppe, welche durch die polnische Historiographie nicht berücksichtigt worden is * Wir haben uns bemüht, diese Lücke unter anderem mit dieser Arbeit auszufüllen.
| Mű típusa: | Cikk, tanulmány, mű |
|---|---|
| Egyéb cím: | Evakuierung oder Heimkehr? Anfänge der politischen Tätigkeit in den Polnischen lagern in Ungarn |
| Befoglaló folyóirat/kiadvány címe: | Acta Universitatis Szegediensis : acta historica |
| Dátum: | 1985 |
| Kötet: | 81 |
| ISSN: | 0324-6965 |
| Oldalak: | pp. 19-33 |
| Nyelv: | magyar , német |
| Kiadó: | University of Szeged, Magyar Medievisztikai Kutatócsoport |
| Kiadás helye: | Szeged |
| Befoglaló mű URL: | http://acta.bibl.u-szeged.hu/37113/ |
| Kulcsszavak: | Emigráció - lengyel - Magyarország - 18-19. sz. |
| Megjegyzések: | Bibliogr. a lábjegyzetekben ; összefoglalás német nyelven |
| Szakterület: | 06. Bölcsészettudományok 06. Bölcsészettudományok > 06.01. Történettudomány és régészet |
| Feltöltés dátuma: | 2016. okt. 15. 07:57 |
| Utolsó módosítás: | 2026. feb. 04. 13:49 |
| URI: | http://acta.bibl.u-szeged.hu/id/eprint/2720 |
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