Pelyach István: Damjanich János zászlóaljparancsnoki kinevezése és szervező tevékenysége 1848 nyarán. In: Acta Universitatis Szegediensis : acta historica, (97). pp. 3-20. (1993)
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Von April 1848 brauchte die Batthyány—Regierung eine verläßliche bewaffnete Macht, welche sie sowohl gegen die im Land auftretenden Bauernbewegungen, als auch gegen die Nationalbewegungen immer anwenden konnte. Auf die nicht ungarischen Mannschaft der in Ungarn stationierenden kaiserlich-königlichen Truppen konnte die Regierung nicht rechnen, da sie unter dem Einfluß des österreichischen Ministeriums standen, die meisten Infanterie- und Kavallerieregimenten mit ungarischer Mannschaft aber stationierten in anderen Landen des Reiches. Die von der Mitte März 1848 aufgestellten Nationalbataillonen waren nicht fähig, diese Aufgabe zu erfüllen, und zwar wegen des Mangels an Rüstungen, wegen ihrer schlechten Ausbildung und ihrer Organisationsprinzipien. Deshalb entschloß sich die ungarische Regierung am 15. Mai, eine freiwillige Wehrmacht aus 10 000 Mann aufzustellen, die zuerst mobile Nationalgarde genannt wurde, nach paar Tagen später aber waren sie als Honvédbataillonén im ganzen Land bekannt. Am 8. Juni ernannte der Palatin und königlicher Statthalter Stephan nach der Vorlegung des Kriegsministers die Kommandanten von 9 Honvédbataillonén, und diese Ernennungen wurden am Ende Juni auch vom Herrscher genehmigt. An die Spitze der 3. Bataillon in Szeged kam noch keinen Kommandanten. Zu diesem Posten war János Damjanich ausersehen, er kämpfte aber in dieser Zeit mit seinem Regiment im italienischen Schlachtfeld. Seinen Namen machte er überall im Lande bekannt, als er sich in Temesvár gegen den Generalleutnant Haynau kühn widergesetzt hat, als er Ungarn und die Revolution geschmält hatte. Über diesen Fall berichtete auch die Presse, und die Regierung wurde darüber vom Vizegespan des Komitats Temes, Sebő Vukovics informiert. Mit der Hilfe des Palatins war am Ende Juni zu erreichen, daß Damjanich nach Ungarn heimkehren und zum Bataillonskommandanten ernannt werden konnte. Damjanich hat das Kommando im Lager bei Óbecse übernommen, und begann mit fester Hand die Freiwilligen auszubilden, die militärische Disziplin zu befestigen. Die Disziplinlosen schichte er nach Szeged, damit sie dort ihre Strafe absessen, aber die Stadt konnte sie nicht unterbringen. Die Ausbildung machte noch schwieriger, daß die Bataillon vor dem Feinde stand, und ständig ins Gefecht mit den serbischen Rebellen kam. Doch wurde diese 3. Bataillon zu einer der tapfersten militärischen Einheiten unseres Freiheitskrieges, und Damjanich schrieb seinen Namen als einer der hervorragendsten Generalen in die ungarische Geschichte ein.
| Mű típusa: | Cikk, tanulmány, mű |
|---|---|
| Egyéb cím: | Die Ernennung von János Damjanich zum Major und Bataillonskommandanten und seine Militärische Organisationstätigkeit |
| Befoglaló folyóirat/kiadvány címe: | Acta Universitatis Szegediensis : acta historica |
| Dátum: | 1993 |
| Kötet: | 97 |
| ISSN: | 0324-6965 |
| Oldalak: | pp. 3-20 |
| Nyelv: | magyar , német |
| Kiadó: | University of Szeged, Magyar Medievisztikai Kutatócsoport |
| Kiadás helye: | Szeged |
| Befoglaló mű URL: | http://acta.bibl.u-szeged.hu/37129/ |
| Kulcsszavak: | Damjanich János, Magyarország története - 1848, Hadtörténet - Magyarország - 1848 |
| Megjegyzések: | Bibliogr. a lábjegyzetekben ; összefoglalás német nyelven |
| Szakterület: | 06. Bölcsészettudományok 06. Bölcsészettudományok > 06.01. Történettudomány és régészet |
| Feltöltés dátuma: | 2016. okt. 15. 07:56 |
| Utolsó módosítás: | 2026. feb. 03. 09:48 |
| URI: | http://acta.bibl.u-szeged.hu/id/eprint/2793 |
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